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ich will dich noch mehr

… Die Tür öffnete sich und Marc erschien. Pamela hatte sich locker auf die Massageliege, die den ganzen Mittelteil des Raumes ausfüllte, gesetzt. Als er eintrat, sprang sie schnell auf. Sein Blick huschte über ihren BH und das Handtuch, das sie an der Hüfte krampfhaft festhielt. Warum klopfte ihr Herz nur so laut? Sie kannte ihn doch, war viele Jahre mit ihm zusammen gewesen. Außerdem sollte nichts weiter passieren, als dass sie sich entspannte und er sie ein bisschen massierte. Doch seine Art, wie er sie musterte und vor allem, wie viel Zeit er sich dafür nahm, machten sie mehr als nervös.


„Hi Pamela“, sagte er locker mit einem Lächeln auf den Lippen.


„Hi.“ Das war gut, denn, sollte ihre Stimme zittern, würde man es bei dieser kurzen Begrüßung nicht gehört haben.


„Dann mach es dir schon mal auf der Liege bequem. Am besten legst du dich erst mal auf den Rücken. Ich werde deine Arme ein wenig lockern.“ Er drehte sich um, nahm sowie ein Massageöl als auch ein cremefarbenes Handtuch aus dem Regal, das er ihr über den Körper legte.


Noch hatte Pamela sich gut im Griff und hoffte, dass es auch weiterhin so blieb. Marc setzte sich neben sie auf einen Stuhl und nahm ihren Arm. Die Berührung ließ sie eine Gänsehaut bekommen. Er massierte den Arm mit seinen warmen, großen Händen. Das tat er auch mit dem anderen. Leise Musik lief und Pamela entspannte sich nach und nach. Sie wurde ruhig und sogar ein bisschen schläfrig.


Dann sollte sie sich umdrehen, auf den Bauch legen. Sie tat es und war sehr gelassen. Seine kräftigen Hände kneteten ihre Schultern und wanderten nach unten zu ihren Schulterblättern. Sofort hakte er ihren BH auf.


Marc arbeitete sich auf Pamelas Rücken hinunter bis zum Po. Seine Arbeit wirkte sehr professionell, das musste sie sich eingestehen. Mit geschlossenen Augen ließ sie sich verwöhnen. Mit einem Mal zog er das Handtuch von ihrem Po. Für einen kurzen Augenblick öffnete sie die Augen, machte sie aber sogleich wieder zu, sobald sie bemerkte, dass er ihre Oberschenkel durchmassierte. Er fuhr ihr Bein nach unten. Doch nun konnte Pamela sich nicht mehr richtig fallen lassen, denn die Nähe seiner Hände an ihrem warmen Geschlecht hatten ein Feuer entfacht. Pamela wartete gebannt auf den Augenblick, wo seine Hände sich den zweiten Schenkel vornahmen. Die Hände ließen von ihr ab. Mit angehaltenem Atem erwartete sie den geübten Griff. Er fasste an die Innenseiten beider Schenkel und schob die Beine noch ein Stück auseinander. Wie einen Blitz durchzuckte es Pamelas Körper und ihr Herz fing an zu hämmern. Sie spürte die Feuchtigkeit, die sich langsam in ihr löste. Was hatte er vor?


„Ganz ruhig, ich mache nichts, was du nicht willst.“


Hatte er etwa ihre Erregung gespürt? Sie hatte das Gefühl, er konnte anhand ihrer Körperreaktion lesen, wie in einem offenen Buch.


Marc massierte ihr linkes Bein und sie entspannte sich wieder. Doch nicht vollständig. Sie hatte eine Vorahnung, dass er irgendetwas mit ihr vorhatte. Oder spielten ihre Gedanken nur verrückt? Er übte lediglich seinen Job aus und sie fantasierte sich erotische Berührungen seinerseits zusammen.


Die Beine waren fertig und seine Hände legten sich auf ihren Po. Warm, fast heiß durchflutete es ihre Backen. Die Schwere seiner Hände drückte ihre Klitoris auf das Polster. Pamela erschauerte. Als seine Finger sich zusammenkrallten und die Backen massierten, schossen kleine Lustblitze durch ihr Geschlecht, denn die Klitoris wurde permanent gedrückt. Ihr Verdacht hatte sich bestätigt, er wollte mehr machen. Oder wollte sie es insgeheim und es sich nur nicht eingestehen?


Ein Seufzen entschlüpfte ihrem Mund, als seine Finger sich an ihre Pospalte legten und dort kräftig massierten. War er sich der Doppelwirkung bewusst?


Pamela hatte noch ihren Slip an, doch es war so intensiv, als hätte sie keinen an. Sie keuchte in das offene Loch, das ihr Gesicht umgab. Die Liege war nämlich so ausgestattet, dass man den Kopf, wenn man auf dem Bauch lag, bequem gerade halten konnte und auf einem Ausschnitt im Kopfteil ablegen konnte.


Gerade, als Pamela es vor Erregung kaum noch aushielt, sagte Marc: „So, dann bitte einmal umdrehen, Pamela.“


Mit einer gewissen Erleichterung, aber auch Enttäuschung kam sie dem nach. Sie fühlte sich steif und unsicher. Sie kam sich vor, wie ein großes ungeschicktes Tier.


Als sie auf dem Rücken lag, blickte sie Marc an. Er lächelte. Krampfhaft hatte sie versucht, ihren BH über den Brüsten zu lassen. Sie hatte es geschafft. Er war zwar sehr lose, doch er lag noch über den Brustwarzen, die sie verraten hätten.


Mit einer eleganten Geste nahm Marc ihr den BH ab. Freudig ragten die Nippel steif nach oben. Sofort glitt sein Blick dorthin. Aus dem Augenwinkel konnte Pamela genau erkennen, dass sich etwas in seiner weißen Hose regte. Pamela atmete schwer.


„Ist dir doch nicht unangenehm, oder?“, fragte Marc.


„Nein, gar nicht. Wir kennen uns doch so gut“, log Pamela.


„Gut, dann kann ich dich ja bestimmt bitten, deinen Slip auszuziehen.“


„Klar.“ Pamela versuchte, locker zu klingen, doch sie hatte das Gefühl, er würde sie nur deshalb so nett anlächeln, weil er sich ein Lachen verkneifen musste.


Umständlich zog sie das schwarze Höschen aus, in der Hoffnung, er würde nicht hinsehen und einen Blick zwischen ihre Beine erhaschen. Ihre Hoffnung blieb eine Hoffnung. Seine Augen wanderten zu ihrem Schamdreieck und blieben für einen kurzen Augenblick dort hängen.


Pamelas Herz hämmerte in der Brust. Zum Glück deckte er das kleine Handtuch über ihren Unterleib.


„Ist das denn immer so, dass die Leute sich ausziehen müssen?“


„Natürlich. Wie soll ich denn die Muskeln zu fassen bekommen, wenn die Patienten noch in voller Montur stecken?“


„Ich meine die Unterwäsche.“


„Ach so, nein, das ist nicht unbedingt nötig. Das machen meistens Frauen und eigentlich nur die, die eine Intim-Massage haben wollen.“


Pamela schoss mit dem Oberkörper nach oben. „Intim-Massage?“


„Ja, genau.“ Marc lachte. „Was ist so schlimm daran?“


„Ich will aber keine Intim-Massage!“


„So? Dein Körper verrät mir aber etwas anderes.“


„Mein Körper? Ich glaube, du bildest dir zu viele hellseherische Fähigkeiten ein.“


„Schon möglich, dass ich das manchmal tue, aber heute ist es nicht so. Du erschauderst, wenn ich meine Hände auf deinen Körper lege, du zitterst, wenn ich deine Pobacken knete und deine Nippel ragen steif nach oben. Also, wenn ich mir da etwas einbilde, dann, dass du nicht willst, dein Körper schon.“ Er lächelte wissend.


Pamela hatte sich die Arme über Kreuz vor die Brüste gelegt. Die Warzen drückten gegen ihre Unterarme und waren voller Verlangen. Sie hatte auch den feuchten Fleck im Slip gesehen und hoffte, Marc wäre nicht so aufmerksam. Sie war überführt und wusste nicht, was sie sagen sollte. Sie wollte von ihm verführt werden, sie wollte ihn, sie wollte, dass er sie in den Wahnsinn trieb, auf die höchsten Ebenen der Lust. Aber sie wollte ihm das auf gar keinen Fall eingestehen. Sie, die ihm damals den Laufpass gegeben hatte, weil er sie so gut wie nie zum Höhepunkt brachte. Sie, die genervt war, wenn er so schnell von ihr erregt war. Sie, die die Zeit mit ihm genossen hatte, ausgenommen im Bett.


Und nun sollte sie diejenige sein, die unter seinen Händen zitterte? Warum konnte sie sich nicht einfach zusammenreißen und cool sein, so wie damals? Sie war jetzt zweiunddreißig und er neunundzwanzig. Vor sieben Jahren sah das noch ganz anders aus. Jetzt kam Pamela sich alt vor, zwar erfahren, aber sie hatte das Gefühl, das dieser junge Mann, der für drei Jahre ihr Freund gewesen war, nun die Zügel in die Hand genommen hatte. Er schaffte es mit seiner bloßen Anwesenheit, sie zum Zittern zu bringen. Das Schlimme war, es gab nicht nur sie. Mit der Vorstellung, er brachte täglich mehrere Frauenkörper mit einer Intim-Massage zum Jubilieren, konnte Pamela nicht umgehen. Sie war wie hypnotisiert von der Vorstellung. Sie wollte genau, wie diese anderen Frauen, dass er ihr Lust bereitete, dass er sie da anpackte, wo sie empfindlich war. Doch, wie sollte sie ihm das sagen, ohne ihren Stolz zu verlieren?


„Komm Pamela, leg dich wieder hin. Du starrst mich ja an, als würde ich dir sagen, du sollst morgen mit mir auf Löwensafari gehen. Es tut auch nicht weh, und ich mache nichts, was du nicht wirklich willst. Ich verspreche dir, du wirst es mögen.“ Er war ihr also zuvorgekommen. Hatte er etwa auch ihre innere Zerrissenheit gespürt?


Pamela legte sich langsam nach hinten und blickte Marc noch einmal kurz an, bevor sie ihre Augen schloss.


Als er diesmal Hand anlegte, atmete Pamela tief ein und gab sich voll und ganz dem Gefühl des Verwöhntwerdens hin.


Ihre Brüste wurden umfasst, Marc fackelte also nicht lange. Seine Hände rutschten so weit hoch, dass Daumen und Zeigefinger die Warzen in die Zange nahmen und an ihnen zwirbelten und zupften. Pamela stöhnte leise. Was sie nicht erwartet hatte, dass sich sein Mund über die Nippel stülpte und an ihnen saugte. Automatisch legte Pamela ihre Hände um seinen Kopf und grub die Finger in seine Haare.


„Oh, Marc“, flüsterte sie.


Er knabberte und umkreiste die Spitzen mit der Zunge, während eine Hand sich den Weg über ihren Körper zur nassen Spalte suchte. Dort angekommen, glitt er mit den Fingern über die Schamlippen und tauchte schließlich hinein. Pamela stöhnte laut auf, drückte ihm ihren Körper entgegen.


Seine Finger waren kundig und ausdauernd. Sie schlüpften immer wieder in das enge Loch und massierten die Scham.


Schließlich nahm er erst einen, dann einen zweiten Finger dazu. Pamela vibrierte am ganzen Körper. Ihr Unterleib rotierte und drückte sich dem wissenden Mann entgegen. Einen kurzen Moment dachte Pamela daran, wie unfähig Marc im Bett gewesen war, wie laienhaft er mit ihrem Körper umgegangen war. Und jetzt das! Es steigerte noch ihre Erregung, dass genau dieser Mann vor sieben Jahren nicht wusste, was er mit einer Frau anfangen sollte und jetzt, hier und heute, Pamela genau zeigte, wo es langging, ihren Körper auf simple Art und Weise zum Zittern brachte. „Marc, du bist so gut… “, hauchte Pamela, sie öffnete ihre Augen und blickte ihn an.


Dieser setzte ein überlegenes Grinsen auf: „Ich weiß, Pamela. Und ich werde dich gleich kommen lassen, dass dir Hören und Sehen vergeht.“ ...

30.9.09 19:06

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